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Die Zeitschrift Osteuropa blickt hellwach in Richtung Osten.
Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 21.6.2006

Die Neugier der politischen Klasse nach Wissen über den Osten ist stark geschrumpft, seit von daher keine Gefahr mehr dräut. Einschlägige Lehrstühle sind gestrichen, Forschungsinstitute geschlossen, Ostkenner noch weniger gefragt als früher. Allein eine Berliner Zeitschrift, die sich an Fachleute wie ans breite Publikum wendet, floriert: Osteuropa
Fritjof Meyer, Spiegel Online, 3.1.2004

Charakteristisch für die Zeitschrift ist, daß sie sich nie auf einen engen Begriff von Politik begrenzte.
Manfred Jäger, Deutschlandradio, 7.4.2003

Fast sah es so aus, als sei die Musik von Dmitri Schostakowitsch nun für immer hinter Gittern: weggesperrt in ihren „biographischen Käfig“. Jetzt, sechzehn Jahre nach dem Untergang der Sowjetunion, kommt dieses Bild in Bewegung. Einen wichtigen Impuls dazu gibt das neue Schostakowitsch-Sonderheft der Zeitschrift Osteuropa. Betont musikanalytische Forschungsansätze treten in ein Spannungsverhältnis zu einigen scharf geschneiderten Polemiken, die sich mit festgefahrenen Schostakowitsch-Klischees auseinandersetzen.
Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.10.2006
Anläßlich seines hundertsten Geburtstags widmet die Zeitschrift Osteuropa eine gesamte Ausgabe dem russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Die Autoren plädieren für eine Neubewertung des Werks.
Joseph Croitoru, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.9.2006

Dieser Band enthält eine gründliche und umfassende Darstellung der Problematik „Tschernobyl“ in ihrem ökologischen, sozialen und politischen Kontext. Alle Beiträge sind nicht nur lesenswert, sondern wichtige Informations- und Diskussionshilfen.
Eva Balke, Bundesarbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“, 23.5.2006
Osteuropa widmet den Folgen des Reaktorunfalls und den sich daraus ergebenden Verpflichtungen eine verstörende Ausgabe.
Eurozine, Wien, 11.4.2006

Der Sammelband „Rußland in Europa“ ist ein wahres Kompendium.
Fritjof Meyer, Spiegel Online, 3.1.2004
Die Doppelnummer der Zeitschrift Osteuropa ist eine Empfehlung. Und daß sie gleich mit der Polemik eines Ukrainers, Juri Andruchowytsch, gegen Rußland beginnt, spricht für die Frische und Weltoffenheit zahlreicher Beiträge.
Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 19.10.2003

Die Zeitschrift Osteuropa gibt einen umfassenden Überblick zu NS-Kunstraub und Sowjet-Beutekunst. Eine bessere Zusammenstellung der diversen Aspekte – der Einzelfälle, der Ländersituationen, der institutionellen Verfahren – als die des 500 Seiten starken Readers der renommierten Zeitschrift ist derzeit nicht auf dem Markt.
Bernhard Schulz, Der Tagesspiegel, 1.4.2006
In einmaliger Aktualität und mit bisher so nicht vorliegender Stoffülle zeigt das Heft anhand von wissenschaftlichen Beiträgen den Schwerpunkt der Vermögensverluste in Deutschland und osteuropäischen Staaten auf.
Gunnar Schnabel, Zeitschrift für offene Vermögensfragen, 3/2006
Raubkunst ist nicht nur eine gesamteuropäische Frage geworden. Weltweit werden derzeit über hunderttausend von Deutschland geraubte Kunstwerke im Wert von mehreren Millionen Euro vermißt. [...] Die Verwirrungen, die Entschädigungsansprüche an die deutsche Regierung mit sich brachten, werden zum ersten Mal Schritt für Schritt entschlüsselt.
Joseph Croitoru, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.3.2006
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