
Es ist ungewöhnlich, dass eine Zeitschrift im 55. Jahrgang, die mit historischen Unterbrechungen auf 80 Jahre ihres Erscheinens zurückblicken kann, immer noch durch geistige Frische und intellektuelle Präsenz überrascht. Die Zeitschrift OSTEUROPA tut dies auf beeindruckende Weise.
möl, Die Welt, 14.5.2005
Die Neugier der politischen Klasse nach Wissen über den Osten ist stark geschrumpft, seit von daher keine Gefahr mehr dräut. Einschlägige Lehrstühle sind gestrichen, Forschungsinstitute geschlossen, Ostkenner noch weniger gefragt als früher. Allein eine Berliner Zeitschrift, die sich an Fachleute wie ans breite Publikum wendet, floriert: Osteuropa.
Fritjof Meyer, Spiegel Online, 3.1.2004